Schauspiel zum Leben und Werk des Jesuitenpaters Friedrich von Spee, einem der ersten Kämpfer gegen die Hexenverfolgung. Mit einem Vorwort der Autorin und einem Nachwort von Herausgeber Gunther Franz (Spee Gesellschaft Trier) sowie einem dokumentarischen Anhang.
Im Mittelpunkt des Stückes steht der Barockdichter und Jesuitenpater Friedrich von Spee. Die Handlung spielt während des Dreißigjährigen Krieges 1630 und 1632 in Paderborn und Köln, wo Spee zahlreichen Frauen, die als Hexen verurteilt worden waren, die letzte Beichte abnahm und dabei begriff, dass es keine Hexen gibt. Spees Beichtkind Dorothea von Stein, die zunächst die Hexenprozesse billigt, wird selbst der Hexerei angeklagt und hingerichtet. Pater Goswin Nickel, als Provinzial im Jesuitenorden Spees Vorgesetzter, missbilligt anfangs Spees Kampf gegen die Hexenprozesse, wird jedoch von dessen Argumenten zunehmend überzeugt und hilft beim Druck der »Cautio Criminalis«, der ersten Schrift gegen die Hexenverfolgung.

Jutta Schubert: Hexenbrennen, Schauspiel, Spee Buchverlag, Trier, 128 Seiten, 1997. Vergriffen – letzte signierte Exemplare auf Anfrage bei der Autorin.