{"id":553,"date":"2014-11-30T22:33:18","date_gmt":"2014-11-30T22:33:18","guid":{"rendered":"http:\/\/schubert-jutta.de\/?p=553"},"modified":"2014-12-01T23:32:50","modified_gmt":"2014-12-01T23:32:50","slug":"briefe-aus-prag-27","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schubert-jutta.de\/?p=553","title":{"rendered":"Briefe aus Prag &#8211; 27"},"content":{"rendered":"<p>Samstag, 29. November 2014<\/p>\n<h1>Postscriptum<\/h1>\n<p>Liebe Pragerinnen und Prager,<\/p>\n<p>nun bin ich zur\u00fcck am heimatlichen Schreibtisch und mein intensiver, fast vierw\u00f6chiger Aufenthalt in der Goldenen Stadt ist schon Vergangenheit.<\/p>\n<figure id=\"attachment_554\" aria-describedby=\"caption-attachment-554\" style=\"width: 5152px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/schubert-jutta.de\/wp-content\/uploads\/Uhr2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-554 size-full\" src=\"http:\/\/schubert-jutta.de\/wp-content\/uploads\/Uhr2.jpg\" alt=\"Uhr2\" width=\"5152\" height=\"3864\" srcset=\"https:\/\/www.schubert-jutta.de\/wp-content\/uploads\/Uhr2.jpg 5152w, https:\/\/www.schubert-jutta.de\/wp-content\/uploads\/Uhr2-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.schubert-jutta.de\/wp-content\/uploads\/Uhr2-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.schubert-jutta.de\/wp-content\/uploads\/Uhr2-399x300.jpg 399w\" sizes=\"auto, (max-width: 5152px) 100vw, 5152px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-554\" class=\"wp-caption-text\">(c) Foto: Jutta Schubert<\/figcaption><\/figure>\n<p>Zwei Dinge m\u00f6chte ich zum Abschluss dieser herrlichen, geschenkten Auszeit noch anmerken. Zum einen meine \u201eTop 10\u201c, beziehungsweise \u201eTop 11\u201c \u2013 die Orte, die mich am meisten bewegt haben. Nicht in einer Rangfolge, sondern in der Reihenfolge, in der ich sie gesehen habe:<\/p>\n<ul>\n<li>Das \u00fcbergro\u00dfe Konterfei von Vaclav Havel an der Fassade des Nationalmuseums und wie er mit seinem L\u00e4cheln den Wenzelsplatz \u00fcberstrahlt, 25 Jahre nach der Samtenen Revolution<\/li>\n<li>Die Altneusynagoge als \u00e4ltester erhaltener und noch genutzter Synagogenraum Europas<\/li>\n<li>Die Bibliothek des Prager Literaturhauses deutschsprachiger Autoren in dessen R\u00e4umlichkeiten in der Jecna-Stra\u00dfe<\/li>\n<li>Das Caf\u00e9 Slavia mit seiner f\u00fcr mich wunderbar anregenden und poetisch aufgeladenen Atmosph\u00e4re<\/li>\n<li>Der Wladislav-Saal im alten K\u00f6nigspalast der Prager Burg, wo die Geschichte atmet<\/li>\n<li>Der Ballsaal des Colloredo-Mansfeld Palais, in dem das achtzehnte Jahrhundert aufersteht<\/li>\n<li>Der Balkon des Kuppelsaals in der Deutschen Botschaft zum Garten hinaus, von dem aus der ehemalige Au\u00dfenminister Genscher den wartenden DDR-B\u00fcrgern ihre Ausreise verk\u00fcndete<\/li>\n<li>Der Zuschauerraum und die B\u00fchne des ehemaligen St\u00e4ndetheaters, Auff\u00fchrungsort der Urauff\u00fchrung von Mozarts Oper \u201eDon Giovanni\u201c<\/li>\n<li>Beethovens Handschrift seiner 4. und 5. Sinfonie im Museum des Lobkowicz-Palais auf dem Hradschin<\/li>\n<li>Die historischen Bibliothekss\u00e4le im Kloster Strahov<\/li>\n<li>und \u201elast but not least\u201c: Kafkas Welt, real und fiktiv, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen wird.<\/li>\n<\/ul>\n<figure id=\"attachment_555\" aria-describedby=\"caption-attachment-555\" style=\"width: 3864px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/schubert-jutta.de\/wp-content\/uploads\/Vom-Brueckenturm2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-555 size-full\" src=\"http:\/\/schubert-jutta.de\/wp-content\/uploads\/Vom-Brueckenturm2.jpg\" alt=\"Vom Brueckenturm2\" width=\"3864\" height=\"5152\" srcset=\"https:\/\/www.schubert-jutta.de\/wp-content\/uploads\/Vom-Brueckenturm2.jpg 3864w, https:\/\/www.schubert-jutta.de\/wp-content\/uploads\/Vom-Brueckenturm2-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.schubert-jutta.de\/wp-content\/uploads\/Vom-Brueckenturm2-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 3864px) 100vw, 3864px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-555\" class=\"wp-caption-text\">(c) Foto: Jutta Schubert<\/figcaption><\/figure>\n<p>Zum anderen m\u00f6chte ich mich noch sehr herzlich bedanken. Beim Hessischen Literaturrat f\u00fcr das Autorenstipendium; bei dessen Vorsitzendem Herrn Hartmut Holzapfel f\u00fcr seinen r\u00fcckhaltlosen Einsatz f\u00fcr die Literatur, sein pers\u00f6nliches Engagement f\u00fcr die Stipendiaten, das ich auch erfahren durfte sowie die anregenden Gespr\u00e4che mit ihm und die vielen Tipps, die er mir gab; bei der gesamten Mann- (und Frau-) schaft des Prager Literaturhauses, insbesondere bei Programmleiterin Barbara Sramkova und bei Anna Koutska f\u00fcr ihre inhaltliche und organisatorische Begleitung, Beratung und Hilfe sowie bei Herrn Direktor David Stecher, auch f\u00fcr sein unb\u00fcrokratisches Engagement in Bezug auf meine Unterkunft. F\u00fcr die anregenden Begegnungen und Gespr\u00e4che und das Interesse an meiner Arbeit bedanke ich mich au\u00dferdem sehr bei Herrn Dr. F\u00fcllenbach von der \u201ePrager Zeitung\u201c, beim deutschen Botschafter in Prag, Herrn Dr. von Loringhoven, bei Herrn Frantisek Cerny sowie bei Gerald Schubert von Radio Prag und dem Fotografen Bj\u00f6rn Steinz. Mein Dank gilt au\u00dferdem meinem Mann, Peter H. Gogolin f\u00fcr seinen selbstlosen Einsatz, alle meine \u201eBriefe aus Prag\u201c und die Fotos t\u00e4glich auf meiner Webseite und im Internet zu ver\u00f6ffentlichen. Und ich danke allen interessierten Leserinnen und Lesern meines Blogs f\u00fcr ihre Neugierde und Aufmerksamkeit, ihre sch\u00f6nen Kommentare und ihre Empfehlung und Weiterverbreitung meiner \u201eBriefe\u201c im Internet.<\/p>\n<p>Auf Wiedersehen, Prag.<br \/>\nHochachtungsvoll<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Samstag, 29. November 2014 Postscriptum Liebe Pragerinnen und Prager, nun bin ich zur\u00fcck am heimatlichen Schreibtisch und mein intensiver, fast vierw\u00f6chiger Aufenthalt in der Goldenen Stadt ist schon Vergangenheit. Zwei Dinge m\u00f6chte ich zum Abschluss dieser herrlichen, geschenkten Auszeit noch anmerken. 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