Home
Aktuelles
Bücher
Theaterstücke
Regiearbeiten
Porträt
Kontakt
Impressum
SCHAUSPIEL + FIGURENSPIEL
 

DER NAME DER ROSE

nach Umberto Eco

Theater Naumburg, Marientor, 2011

"Nachdem das Wissen der Menschheit, aufgeschrieben in unzähligen Büchern, in Flammen aufgegangen war, löste sich die Anspannung der Zuschauer. Sie mündete in einen nahezu frenetischen Applaus, der nicht enden wollte. So geschehen nach der Premiere des neuen Sommertheaterstücks "Der Name der Rose". Zwei Stunden lang hatte das nur vierköpfige Ensemble das Publikum auf außergewöhnliche Weise unterhalten. Die Besucher saßen mitten im mörderischen Geschehen, das sich 1327 in einer Benediktinerabtei abspielt.... Ausstatter Andreas Becker ließ die Mönche in sehr echt wirkenden Masken und Kostümen agieren. Regisseurin Jutta Schubert tat das ihre, damit die verschiedenen Mönche eigene Stimmen und Gestik bekommen. Der Ausstatter hat zudem zwei lebensgroße Figuren ins Spiel gebracht. Einer der Höhepunkte ist der imposante Auftritt des gefürchteten Inquisitors Bernardo Gui. Mit dem Stück präsentiert das Theater Naumburg ein absolut sehenswertes, fast durchgängig spannendes, aber auch unterhaltsames Sommertheater, das für die Spielstätte Marientor maßgeschneidert wurde." (Naumburger Tagblatt)

JEANNE D'ARC

Theater sepTeMBer, Mülheim/Donau, UA: FITZ! Stuttgart 2010

"Ein Maskenspiel, bei dem der Narr, dargestellt von Martin Bachmann, als Funker Gottes agiert, der Musik macht ... Cécile Legrand spielt die Rolle unter und mit den Masken, die hinter die Fassade der Geschichte blicken... Ein weites Feld der sensiblen Beschreibung von Mythos, Gefühlen und rauer Pflichterfüllung tut sich auf. Das Körpertheater, choreographiert von Ulrike Kley, und das übrige Spiel finden sich mit der Musik von Martin Bachmann zu einem beeindruckenden Ganzen zusammen, das der Historie neue Dimensionen verleiht." (Ludwigsburger Kreiszeitung)

ROSTIGE ROSEN - Eine Reise ins Land der Geschlechter
von Horst Emrich und Jutta Schubert
mit Horst Emrich, kaba-reh production Stuttgart
UA Kulturwerk, Stuttgart, 2010

"Es gibt weder den hundertprozentigen Mann noch die hundertprozentige Frau. Um das stete Pendeln zwischen Weiblichem und Männlichem, in dem sich jeder Mensch genetisch, psychisch und sexuell bewegt, dreht sich das Stück. Dazwischen eine mystische Schamanenfigur als lebensgroße Puppe. Ein inspirierender Abend."(Cannstatter Zeitung)

JAKOBS WEG
von Jutta Schubert und Heidi Callewaert
Ein multimediales Theaterstück des Theater PassParTu, Weinheim
UA Weinheim, 2009

"Ein dickes Lob gebührt Heidi Callewaert, die Jakobs Geschichte innerhalb eines virtuellen Raumes aus Bildern und Klängen auf erschreckende Weise reflektiert und intensiviert. Mal gebrochen, mal aufgedreht, dann wieder durchgedreht und verzweifelt, zuweilen alles auf einmal, aber immer glaubhaft: Ein atemberaubendes 80-minütiges Solo, dass Callewaert mehr als nur spielt." (Rhein-Neckar-Zeitung)

"Die Mischung aus Schauspiel, Breakdance und Videoprojektion gibt dem Stück noch mehr Tiefe. Ein Glücksgriff sind die Breakdancer der LocoMotivez Crew und der TrueRokinSoul Crew." (Weinheimer Nachrichten)

AMORS PFEILE

Theater sepTeMBer

Theaterbahnhof Mühlheim/Donau, 2009

DIE GESÄNGE DER WALE

Eine Hommage an den Mythos Wal, Neuinszenierung

Figurentheater Raphael Mürle, Theater Mottenkäfig, Pforzheim, 2008

In Sagen und Mythen erscheint der Mensch als Bruder des Wals, verwandeln sich Wale in Menschen oder Menschen in Wale. Im Gegensatz zu den Walen aber, die seit Millionen von Jahren die Weltmeere bevölkern und friedlich im Einklang mit der Natur leben, hat sich der Mensch weit von seinem Ursprung entfernt. Das Stück entführt in eine Welt mystischer Traumbilder aus Figuren, Masken und Musik.

ORLANDO
nach Virginia Woolfs Roman
Figurentheater Anne-Kathrin Klatt, UA FITZ! Stuttgart, LTT Tübingen, 2008/09

"Der Abend gefällt vor allem auch deshalb, weil er Virginia Woolfs feine Ironie gut trifft. Und auch wegen der Harmonie, die Regisseurin Jutta Schubert zwischen ihrer Textfassung, Klaus Rothers bildhafter Musik und Anne-Kathrin Klatts präzisem Spiel zu schaffen versteht. Insbesondere das Gespür der Darstellerin, mit wohldosierter Komik auch im Groben das Verletzliche aufzuspüren, macht das Geschehen zum Vergnügen." (Stuttgarter Nachrichten)

LIEBESLEBEN

Ein Stück zum Thema HIV / AIDS für Jugendliche ab 12 Jahren u. Erwachsene

von Jutta Schubert

mit Horst Emrich, kaba-reh production Stuttgart

UA kommunales kontakt teater, Stuttgart Bad Cannstatt, 2008

"Drei Biographien lässt Schubert, die auch Regie führt, durch den Erzähler aufleben: Ein Garderobenständer mit sechs Kleidungsstücken genügt für Emrich, um in die Haut des 48-jährigen Jochen, der 22-jährigen Melanie und des 23-jährigen David einzusteigen.... Die Betroffenheit des Publikums  lösen Stück und Akteur auf  mit dem Erscheinen des Virus als  Mr. oder Mrs. HIV, einer schrillen Handpuppe, die sich als Star des Abends einführt." (Cannstatter Zeitung)

KOHLHAAS
frei nach der Novelle von Heinrich von Kleist

Theater sepTeMBer, UA FITZ! Zentrum für Figurentheater, Stuttgart, 2007
"Martin Bachmann erzählt und spielt die Tragödie eines Mannes, dem bis zum Tod durch den Strang die Fassungslosigkeit darüber ins Gesicht geschrieben steht, dass Gerechtigkeit nur ein leeres Wort sein soll. Ein Holzgerüst (Ausstattung: Cécile Legrand) markiert die kindlich-naive Welt des Kohlhaas: Sie ist gradlinig und offen für Willkürakte der Herrschenden. Die Aufführung gefällt mit dichten Bildern von der Ohnmacht eines Menschen. Mit Jörg Bachs kunstvoll stählernden Figuren und Objekten der Deformation holt Bachmann Situationen und Spielorte von Kleists Erzählung auf die Bühne." (Stuttgarter Nachrichten)

Caravaggio170

CARAVAGGIO - MALER, REBELL UND GENIE

UA Figurentheater Raphael Mürle, Theater Mottenkäfig,

Pforzheim 2007

170AundP

AMOR & PSYCHO

Theater PassParTu und sepTeMBer Figurentheater
UA Kultursommer Stadthalle Weinheim / Puppentheater Magdeburg, 2006

"Die Götter sind unter uns und es darf gelacht werden und das über die schwierigsten Themen der Welt: Liebe, Macht und Leidenschaft. Mit unbeschreiblich ausgefallenen Kostümen, Wortwitz und komödiantischer Choreographie entrollten die Spieler die Dramen bekannter und unbekannter Beziehungskisten... Dabei vermengten sie Schauspiel, Figurentheater, Tanz und Musik zu einem überaus amüsanten Cocktail der komischen und pikanten Einfälle..." (Weinheimer Nachrichten)  

170paganini

PAGANINI - DIE MAGIE DER TÖNE

UA Figurentheater Raphael Mürle, Theater Mottenkäfig, Pforzheim, 2004

"Ob es nun als Stockfigur die Sängerin Antonia Bianchi ist, die mit einer Rossini-Arie durchs Reich der hohen Töne schwebt, eine Zuschauerin als Klappmaulfigur im roten Kleid, die verzückt dem Saitenkünstler lauscht, oder eine grün-gelbe Marionetten-Personifizierung Paganinis als Grille - die atmosphärische Dichte dieses Spiels schafft ihren eigenen Zauber, der mit der Kunst der Verschmelzung von Figurentheater und Musik die einstige Magie Paganinis erahnen lässt." (Pforzheimer Zeitung)

170licht

LICHT IM KOPF
Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen

Drei Monologe von Christine Brückner
Stadthalle Leonberg, 2003

170hexenpa

HEXENPACKEN

UA Studiengang Figurentheater, Hochschule für Musik
und Darstellende Kunst Stuttgart, 2003

170traeume

TRÄUME VON TRÄUMEN - oder
Wer hat Angst vor Sigmund Freud?

UA Figurentheater Anne-Kathrin Klatt / FITS Stuttgart, 2003

"Was haben Dädalus, Ovid, Goya, Freud und Lorca gemeinsam? Sie hatten ihre Träume, in denen Sehnsüchte und Ängste ihren Ausdruck finden. Ein Punkt, den Anne-Kathrin Klatt mit Klängen und Geräuschen, Figuren und Tanz wirkungsvoll zu einer beeindruckenden Bühnencollage verknüpft. Klatt und Schubert sind ein bewährtes Team, das zu den festen Größen im Figurentheater zählt."
(Eßlinger Zeitung)

170courage

MUTTERS COURAGE

Schauspiel von George Tabori / Theater im Zentrum, Stuttgart, 2003

"Ein kleiner Diktator mit Ledermantel und Riesenstiefeln kriecht aus dem Klavier... Taboris Stück wird in dieser Inszenierung zu einem anspruchsvollen Theaterabend mit mehreren Erzählebenen, häufig gleichzeitig gespielt an verschiedenen Plätzen der Simultanbühne und aus mehreren Genres - Schauspiel, Figurenspiel und einem faszinierenden Tonkonserven-Livemusik-Mix - geformt." (Stuttgarter Nachrichten)

170Dali_1_klein

DALÍ - DER GROSSE MASTURBATOR

Biographisches Bühnenspektakel um Salvador Dalí
von Jutta Schubert und Horst Emrich / UA Theaterhaus Stuttgart, 2001

"So tänzelt Dali alias Horst Emrich über die Bühne: als Despot und Haustyrann, als zutiefst provokanter Surrealist, als devoter Liebhaber, Hippie-Guru und Neurotiker mit Hang zum (Größen-)Wahn. Wundersam aus einem überdimensionalen Ei geschlüpft, glaubt er sich schon ganz oben, sinniert über das Sein und Gott-Sein." (Stuttgarter Nachrichten)

170ansager2

DER ANSAGER EINER STRIPTEASENUMMER

GIBT NICHT AUF

Schauspiel von Bodo Kirchhoff / Theater im Zentrum, Stuttgart, 2000

"Gleich kommt Andrea. Oder Andreas. Wer weiß das bei einer Stripperin so genau... Wunderbar frech, aber nie verletzend jogliert Solist Emrich mit frivolen Andeutungen und erotischen Deutlichkeiten, mit sexuell Verborgenem und sinnlicher Offenheit." (Stuttgarter Nachrichten)  

170monaalma1

MONA ALMA - Variationen über Kokoschkas Puppe

von Jutta Schubert und Anne-Kathrin Klatt
UA Figurentheater Anne-Kathrin Klatt, Landestheater Aalen, 1999

"Der Maler Kokoschka ließ sich einst seine Geliebte Alma Mahler neu erschaffen, nachdem sie ihn verlassen hatte...
Ein Stück um Männerphantasien und Augenlust, um weibliches Selbstverständnis und um die Angst der Puppenspielerin vor der zerbrechlichen Kreatürlichkeit  ihrer Geschöpfe." (Schwäbische Post)

170macbeth2

MACBETH

Drama von William Shakespeare / SchlossTheater Rastatt, 1998

"Das Stück handelt bildhaft von den dunklen Seiten des Lebens, von Verstrickungen, von Macht. Folgerichtig spielen die Bilder haarscharf ins Heute hinein... Das Geschehen fügt sich ein in die  Topographie des Rastatter Stadtparks. Ob Hexentanz, Geisterbeschwörung oder der Durchbruch zum Wahnsinn - alles kommt aus einem Guss und hat doch seinen eigenen Charakter. Zurück bleibt der Eindruck einer einzigartigen Freiluftinszenierung." (Badische Neueste Nachrichten)  

170loriot1

LORIOTS DRAMATISCHE WERKE

SchlossTheater Rastatt, 1998

170wale2

DIE GESÄNGE DER WALE

Stück für Figurentheater von Raphael Mürle und Jutta Schubert
UA Figurentheater Raphael Mürle, Theater Mottenkäfig, Pforzheim, 1997

"Exotisch präsentieren Tiefseebewohner ihre Farbenpracht dem Taucher. Der Kampf der Giganten, das Liebesspiel der Wale wird von Raphael Mürle ebenso sensitiv in Szene gesetzt, wie er Jona und den Wal, im transparenten Fischleib verbunden, geheimnisvoll und zart bewegt. Ein Gerippe als Marionette erwacht zum lebenden Fossil... ein faszinierend atmosphärisches Mosaik ausdrucksstarker Figurentheaterkunst." (Nienburger Zeitung)

170dossier2

DOSSIER: RONALD AKKERMAN

Schauspiel von Suzanne von Lohuisen
Theater im Zentrum, Stuttgart, 1996

170luweiber

DIE LUSTIGEN WEIBER VON WINDSOR

Komödie von William Shakespeare
in der Fassung der Bremer Shakespeare Company
SchlossTheater Rastatt, 1996

huhn_kopflaeuse170

KOPFLÄUSE

Stück für Figurentheater von Jutta Schubert und Anne-Kathrin Klatt
UA Figurentheater Anne-Kathrin Klatt, FITS Figurentheater Stuttgart, 1995

"Tampons explodieren wie Granaten über der Netzgrenze einer Tischtennisplatte, Papierhäuser gehen in Flammen auf... Da mutiert ein Gummihandschuh zum sich bedrohlich blähenden Phallus, Zeitungsseiten werden zu Sektflöten gezwirbelt und eine Socke über die Hand gezogen ist Mäuschen und Fisch. Das Spiel über Alltägliches und Fremdes beginnt leise und steigert sich schließlich in die wunderbar groteske Metamorphose eines Suppenhuhns." (Stgt Zeitung)

170lulu1

LULU

von Frank Wedekind
Figurentheater Anne-Kathrin Klatt, FITS Figurentheater Stuttgart, 1994

"Die Kokotte Lulu wird, die Holzbeine provozierend gespreizt, zur Ikone der seelenlosen Lust und läßt die männlichen Puppenkollegen intrigieren, geifern und huldigen. Klatt gelingt die Darstellung von Lächerlichkeit und Verlorenheit. Ihre Lulu ist bloße Form, ein Prinzip, die Summe der Blicke, die sie auf sich zieht und der Hände, die sie begrapschen. Gerade weil sie unter dem Zugriff auf ihren Körper nicht zur Person wird, läßt sie die Begierden ins Leere laufen."
(Stgt Zeitung)
 

170jackehose2

JACKE WIE HOSE

Schauspiel von Manfred Karge / Theaterhaus Stuttgart, 1994

"Die Lebensbeichte der Ella Gericke, die in den 30er Jahren in die Rolle ihres verstorbenen Mannes geschlüpft war, um seinen Arbeitsplatz als Kranführer nicht zu verlieren - eine Männerrolle, aus der sie Zeit ihres Lebens nicht mehr ausbrechen konnte... Wenn sie in der Kneipe "ich bin ein deutscher Mann" grölt, steht Monika Kroymanns eindrucksvoller Ella der Ekel vor ihrem verpfuschten Leben ins Gesicht geschrieben." (Stuttgarter Nachrichten)

170executor3

EXECUTOR 14

Schauspiel von Adel Hakim / Theaterhaus Stuttgart, 1993

"Eine Ein-Mann-Reality-Show, wie sie wirklichkeitsnäher nicht sein könnte, von hoher schauspielerischer Intensität und Qualität des aus Bosnien stammenden Schauspielers Rade Radovic... Der schauspielerisch erlebte Kriegsirrsinn des Betroffenen verdichtet die Imagination zur Irritation, die Beklemmung steigert sich zur atemlossen Spannung. Fragmentarisch zuerst, dann immer eindringlicher verschmiltzt die Grenze zwischen Realität und Fiktion, zwischen Theaterdasein und der Wahrscheinlichkeit, einen Flüchtling aus Ex-Jugoslawien vor sich zu haben." (Solothurner Zeitung)

170jubilaeum3

JUBILÄUM

Schauspiel von George Tabori / Theater im Zentrum, Stuttgart, 1993

"Die Bühne: eine authentisch gestaltete und durch ein Gitter abgezäunte Baustelle... Das Ensemble leistet ganze Arbeit. Unsentimental läßt es die historischen Fakten zu Wort kommen. Ob es sich um unbekannte Schicksale handelt, die das Naziregime auf dem Gewissen hat oder um die Kinder vom Bullenhuser Damm: Immer sind es die fünf Toten, die groteskerweise die Trauerarbeit leisten, die uns, den Nachgeborenen ansteht." (Eßlinger Zeitung)

[Home] [Aktuelles] [Bücher] [Theaterstücke] [Regiearbeiten] [Porträt] [Kontakt] [Impressum]