Aktuelles

Vorankündigung

Gestern kam – als sei es ein Nikolausgeschenk – der erste Cover-Entwurf meiner neuen Erzählsammlung „Der Mond ist ein Licht in der Nacht“, die pünktlich zur Leipziger Buchmesse im kommenden Frühjahr erscheinen wird. Vorbestellungen beim Verlag sind möglich.

Meine nächste Premiere

Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen
von Michail Bartenjev + Jutta Schubert

PREMIERE am 10. Dezember, im Stadttheater Fürth, Großes Haus, 18 Uhr

Erschienen in den „Kinder- und Hausmärchen“ der Gebrüder Grimm, hat das Märchen „Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen“ Einzug gefunden in unser sprachliches wie kulturelles Erbe. „Kegeln mit Köpfen? Wie gruselig!“ – Was so im jugendlichen Sprachgebrauch angekommen und gegenwärtig ist, gelangte erst durch dieses Märchen ins Hochdeutsche: das Gruseln. Im diesjährigen Familienstück zur Weihnachtszeit wollen wir unserem kleinen Publikum natürlich nicht das Gruseln beibringen oder den großen Besuchern mit einem oberflächlichen Budenzauber wohlige Schauer über den Rücken laufen lassen. Die aktuelle und doch zeitlose Bühnenfassung von Michail Bartenjew und Jutta Schubert zeigt, dass Angst ein Wesenszug aller Menschen ist, der uns innewohnt und dem wir uns immer wieder stellen müssen, den wir aber auch zum Glücklichsein brauchen. Furcht und Angst können aber auch etwas sein, das andere in uns erzeugen wollen, um uns in ihrem Interesse zu beeinflussen und zu manipulieren. Diesen Unterschied arbeitet die vorliegende Fassung in einer poetisch ausgefeilten Sprache – die dabei aber immer zeitgemäß und authentisch bleibt bisweilen auch hochkomisch wird – klar heraus. Der Held entwickelt sich im Laufe des Stücks von einem furchtlosen Naivling zu einem besorgten Menschen, der die Angst kennenlernt: in der Sorge, dass einem geliebten Menschen etwas zustoßen könne. Eine Parabel, die uns allen in Furcht einflößenden Zeiten Mut zusprechen kann, sich Angstmachern entgegenzustellen und Mitmenschlichkeit zu leben.

Weitere Spieltermine und Vorbestellungen auf der Webseite des Stadttheaters Fürth

Kleine  V O R S C H A U  auf 2018

Weitere Lesungen aus meinem Roman „Zu blau der Himmel im Februar“ gibt es 2018 ebenfalls.

Zuerst wird im kommenden Jahr am 20. März 2018 in der Kulturstätte Monta, Schulberg 7 – 9, im Wiesbadener Bergkirchenviertel eine Lesung stattfinden. Die genaue Uhrzeit wird noch bekanntgegeben. Zur örtlichen Orientierung vorab: Kulturstätte MontaAußerdem lese ich anlässlich des 75. Todestages von Alexander Schmorell, am Donnerstag, 12. Juli 2018 um 19 Uhr in München. Veranstaltungsort: Seidl-Villa (Nikolaiplatz, Schwabing). Die Lesung wird veranstaltet von der Weiße Rose Stiftung in Zusammenarbeit mit MIR e.V., dem Zentrum für russische Kultur.

Ebenfalls 2018: Mein nächster literarischer Vortrag im ‚Literarischen Wohnzimmer‘ des Kranichsteiner Literaturverlags, Darmstadt.

Am Sonntag, dem 23. September 2018 werde ich ab 11 Uhr Leben und Werk der Autorin und großen Weltreisenden Annemarie Schwarzenbach vorstellen.

Anlässlich des 100. Geburtstags des Widerstandskämpfers Alexander Schmorell ist die überarbeitete Neuauflage meines Romans „Zu blau der Himmel im Februar“  im Axel Dielmann Verlag, Frankfurt erschienen. Die Lesung am 24. Oktober 2017 in der Buchecke Schierstein war so gut besucht, dass der Buchhändler noch zusätzliche Stühle und eine Bank herbeischleppen musste.

Nun ist die kleine Lesereise zum 100. Geburtstag von Alexander Schmorell, die sie rund um die Buchmesse absolviert hat, erstmal beendet. Jeder Lesungsort war besonders, vor allem auch auf der Buchmesse selbst, wo sie Gast am russischen Stand war, aber auch im schönen Weingarten, zu der das Studentenwerk Weiße Rose e.V. geladen hatte, und auf der Veranstaltung der Caliban Literaturwerkstatt in Wiesbaden; aber die gestrige Lesung in der Buchhandlung von Andreas Dieterle war doch ein Höhepunkt der kleinen Lesetour.

Die Presse zur Lesung vom Montag, 09. Oktober 2017
im Studentenwerk Weiße Rose e.V.
Briachstraße 10, 88250 Weingarten
www.studentenwerk-weisserose.de

Die Presse zur Lesung vom Donnerstag, 05. Oktober 2017
im Hilde-Müller- Haus, Wallufer Platz 2, 65197 Wiesbaden
Moderation: Dr. Michael Forßbohm
Eine Veranstaltung der Caliban Literaturwerkstatt e.V. Wiesbaden

bildschirmfoto-2016-09-13-um-16-35-47Softcover mit Schutzumschlag, 160 Seiten, ISBN 978-3-86638-226-8, 16.00 €

Der Roman über Alexander Schmorell, der mit Hans Scholl ab Juni 1942 Flugblätter gegen das Naziregime verfasste und verteilte, war zuerst beim Kulturmaschinen Verlag erschienen und dort ein Seller – die Erstauflage ist vergriffen. Der Roman erzählt die letzten Tage der Flucht Alexander Schmorells nach der Verhaftung von Hans und Sophie Scholl.

Im September 2016 war ich im Rahmen eines deutsch-russischen Kulturaustausches zu Lesungen aus dem Roman in die Geburtsstadt Alexander Schmorells nach Orenburg in Russland eingeladen.

Orenburg liegt an der Grenze zwischen Europa und Asien, südlich des Uralgebirges

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Lesung beim Kranichsteiner Literaturverlag: „Das literarische Wohnzimmer“

Die Wiesbadener Autorin Jutta Schubert stellte am Sonntag, dem 21. Mai 2017, im Kranichsteiner Literaturverlag Leben und Werk der Lyrikerin HILDE DOMIN vor.

Meine aktuelle Inszenierung

HEUTE SCHON GELACHT?
Loriots täglicher Wahnsinn

Regie: Jutta Schubert
Es spielt: Holger Vandrich im ‚VANDRICH‘ dem Haus voller Ideen in
06618 Naumburg, Poststraße 20
Karten und Infos unter: 0151 57 00 53 56

MSKCMTR3Jutta Schubert in der Leipziger Fotoausstellung von Ramuné Pigagaité – anlässlich  der diesjährigen Leipziger Buchmesse:

MSKCMTR3Ende September erschien im Wiesbadener Kurier ein sehr lesenswertes Autoren-Porträt, das mich und meine Arbeit vorstellt. Um zum Artikel zu gelangen, bitte das Bild anklicken.

bildschirmfoto-2016-10-17-um-13-51-56MSKCMTR3Die Nacht mit Marilyn: Erzählzyklus, axel dielmann – verlag, Ffm, 304 Seiten, Schwäbische Broschur, Schutzumschlag, ISBN 978 3 86638 193 3, 18,00 Euro

MarilynNach meiner Lesung in den Opelvillen Rüsselsheim am 28. Januar 2016 schrieb das „Rüsselsheimer Echo“ in der Ausgabe vom 1.2.2016:

Jutta Schubert präsentiert ihren Erzählzyklus: Die moderne Form der Einsamkeit

Umrahmt von Diven, wie sie Sam Shaw fotografierte, las die Schriftstellerin und Theaterregisseurin Jutta Schubert am Donnerstag in den Opelvillen aus ihrem Erzählzyklus „Die Nacht mit Marilyn“ vor und begeisterte das zahlreich erschienene Publikum.


Auf Literaturglobe schrieb Leander Sukov zu „Die Nacht mit Marilyn“
… Nicht nur das Buch, nicht nur die grandiose, wortgewaltige und schöngestaltige Prosa Jutta Schuberts hätte es verdient vielbeachtet zu sein, nein die Leserinnen und Leser haben solche Lektüre verdient.  >>>> … weiter lesen

MSKCMTR3Zu blau der Himmel im Februar

Das Hörbuch zu meinem Roman

zu blau der Himmel_klZum Hörbuch-Download:

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Lesung beim Kranichsteiner Literaturverlag: „Das literarische Wohnzimmer“
Sonntag 20. März 2016, 11 Uhr

Jutta Schubert stellt die Autorin Karin Struck vor.
Karin Struck (1947 – 2006) war eine engagierte deutsche Autorin. Sie verfasste u.a. die Romane „Klassenliebe“, „Die Mutter“, „Lieben“ und „Ingeborg B. – Duell mit dem Spiegelbild“.

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Kranichsteiner Literaturverlag, Sandbergstraße 36, 64285 Darmstadt
Weitere Informationen: www.kranichsteiner.de

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Autorenstipendium des Hessischen Kulturrats in Prag

Im November 2014 trat ich mein einmonatiges Autorenstipendium in Prag an.

Prague_PanoramaEs wird vergeben vom Hessischen Literaturrat in Verbindung mit dem Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren. Ich recherchierte dort für ein Schreibprojekt über Franz Kafka und seine Frauen. Zurück am heimischen Schreibtisch habe ich die Materialien und Aufzeichnungen meines Stipendienaufenthaltes in Prag geordnet. Ich bin dem Hessischen Kulturrat sehr dankbar für dieses Stipendium, denn ich hätte mir den Stoff, an dem ich arbeite, wäre ich nicht gewissermaßen ‚vor Ort‘ gewesen, niemals in der Weise erschließen können, die mir in Prag möglich war. Wer an meinen Eindrücken während des Monats November 2014 in Prag teilhaben möchte, der kann in meinem BLOG die Briefe aus Prag verfolgen, die vielleicht sogar einen kleinen Eindruck von dem Prozess vermitteln können, in dem Recherche in Fiktion überzugehen beginnt. Alles weitere wird dann (hoffentlich) das spätere Buch zeigen, das daraus entstehen soll.

MSKCMTR3In den P E N gewählt

Auf der Frühjahrstagung 2014 des PEN-Zentrums Deutschland bin ich in den PEN gewählt worden.wip_visualDiese Zuwahl in die einzige Menschenrechtsorganisation, die sich weltweit für die Rechte verfolgter Schriftsteller einsetzt, ist eine große Ehre für mich. Ich freue mich darauf, mich künftig im Rahmen des PEN für verfolgte Kollegen in aller Welt engagieren zu können.

MSKCMTR3Meine Buch über den Theatermacher George Tabori

Am 24. Mai 2014 wäre der große Theatermann und Autor George Tabori 100 Jahre alt geworden. Anlässlich seines Geburtstags erschien mein Buch „Zwischen Sein und Spielen – George Tabori, eine Liebeserklärung“ als sehr persönliche Hommage.
Ich beschreibe darin die Erinnerung an meine Begegnungen und Arbeit mit ihm. Seine Menschlichkeit und sein Blick auf die Welt ist nicht nur für Theaterbegeisterte interessant – was er uns vorgelebt hat, ist ebenso eine Lektion im Leben lernen und im Umgang miteinander. Ich gebe diese Erfahrung gerne sowohl an diejenigen weiter, die ihn gekannt haben und die Erinnerung an ihn lebendig halten möchten, als auch, und noch viel mehr, an diejenigen, die nicht das Glück hatten, ihn kennenlernen zu dürfen. Mein Buch soll etwas von seiner Persönlichkeit vermitteln, die uns ein Beispiel gibt und von der wir alle einiges gebrauchen könnten. Gegen das Vergessen.

tabori180Das Buch ist in jeder Buchhandlung bestellbar, selbstverständlich auch im Internet oder über den Kulturmaschinen Verlag. Wer im Buchhandel bestellt oder direkt beim Verlag, hilft den Buchhändlern und den kleinen Verlagen beim Überleben. Wer sich ein Buch kauft oder es weiterverschenkt, hilft darüber hinaus auch den Autoren :-).

Tabori 2Der im Weltkriegsjahr 1914 in Budapest geborene George Tabori war eine der beeindruckendsten Persönlichkeiten des deutschsprachigen Theaters in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Wer mit ihm arbeitete, den prägte und faszinierte seine besondere Vorgehensweise während der Proben, sein Umgang mit Menschen, Themen und Texten. Er verfasste Romane und Dramen, schrieb Drehbücher, war Übersetzer in den USA und ein profilierter Theatermacher in Deutschland. Seine Flucht vor den Nationalsozialisten führte ihn über Wien und Prag nach London und schließlich in die Vereinigten Staaten. Seit den frühen 1970er Jahren zurück in Europa, blieb der Kosmopolit bei den „guten Deutschen“, wie er sie nannte, die seinen Vater in Auschwitz ermordet hatten. Er zeigte seinem Publikum in seinen Inszenierungen und den eigenen Theaterstücken die Verheerungen von Rassismus, Ausgrenzung und Massenmord auf, konterkariert mit schwarzem Humor und absurder Komik. Jutta Schubert verfolgte seine Theaterarbeit bereits als Studentin und begegnete ihm in den frühen Achtzigerjahren als Regieassistentin am Schauspielhaus Bochum unter der Intendanz von Claus Peymann. In ihren Erinnerungen an die Begegnungen mit dem großen Theatermann, dessen Wirken und Person auch ihre eigene Theaterarbeit entscheidend beeinflusst haben, zeichnet sie das Bild eines unvergesslichen Theaterzauberers.

Gebundene Ausgabe, ISBN: 978-3-943977-49-3, Preis: 19,90 €

MSKCMTR3Meine Casanova-Inszenierung

CASANOVAS NACHT
Eine Komödie von Jutta Schubert

Der alternde Casanova strandet auf seiner letzten Reise in einem schäbigen Hotel, irgendwo in deutschen Landen. Während er sich über den mangelnden Komfort beschwert, lässt er maßgebliche Episoden seines Lebens Revue passieren, erinnert sich an seine Jugend, an tolle Frauen, an seine Heimatstadt Venedig… und beschließt, seine Memoiren zu schreiben. Ein heiterer und auch besinnlicher Abend über den großen Autor, Frauenheld und Augenzeugen des 18. Jahrhunderts.

Casanova

Foto: (c) Nicky Hellfritzsch

Die Uraufführung fand im Theater Naumburg statt. Holger Vandrich spielte Giacomo Casanova, Regie und Ausstattung Jutta Schubert, Fechtchoreografie u. -training: Mona Syhre.

Nachlesen und für weitere Inszenierungen bestellen kann man mein Stück „Casanovas Nacht“ beim Theaterstückverlag Korn-Wimmer München.

MSKCMTR3Unter die Top Ten geraten

Mit meinem Roman über die letzten Tage des Widerstandskämpfers Alexander Schmorell, der gemeinsam mit Hans Scholl die „Weiße Rose“ gründete, bin ich nun tatsächlich auf eine Bestenliste geraten, was ich niemals erwartet habe.

ToptenDie Wiesbadener Buchhandlung Leucht hat meinen Roman auf den 10. Platz der Top Ten gesetzt. Und die Rhein-Main-Zeitung publiziert das! Wow! Ich freue mich sehr. zublau180Zum Inhalt:  Jutta Schubert schildert in ihrem Roman „Zu blau der Himmel im Februar“ ein bisher nicht erzähltes dramatisches Schicksal des deutschen Widerstands. Alexander Schmorell ist seit Tagen auf der Flucht, als die Geschwister Scholl hingerichtet werden. Mit Hans Scholl hatte er die ‚Weiße Rose‘ gegründet und ihre Flugblätter verfasst. Schmorells Flucht scheitert. Er kehrt nach München zurück. Sein Fahndungsplakat klebt an den Mauern der Stadt. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis er verraten wird.

Der Roman basiert auf Recherchen und Interviews, die die Autorin mit Zeitzeugen, also Familienangehörigen, Freunden und Bekannten von Alexander Schmorell, sowie den anderen Protagonisten der Weißen Rose geführt hat und die inzwischen fast alle verstorben sind.

PS: Das Buch ist über jede Buchhandlung zu beziehen. Es kann zudem beim Kulturmaschinen Verlag selbst bestellt werden und ist über die üblichen Online-Portale wie amazon lieferbar.

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Hamcha

Auf der Internet-Plattform ‚Hamcha – Menschen im Gespräch‘ finden Sie z. Zt ein vierteiliges Interview über meine Theaterarbeit, meine Arbeit als Autorin und vor allem über meinen gerade erschienenen Roman „Zu blau der Himmel im Februar“.